HF-Engineering-Bibliothek

Leitfäden für HF-Entwurf und Schaltungssimulation

Praxiswissen zu Impedanzanpassung, S-Parametern, Smith-Diagrammen, Frequenzgängen und reproduzierbarer HF-Abstimmung.

Arbeitsablauf in der App

Den Anpassungszyklus in Tersa EDA durchführen

Vom Schaltbild und der Referenzimpedanz über die Reflexionsanalyse und Bauteilabstimmung bis zur Prüfung über den Frequenzbereich.

Impedanz und Ziel definieren

Lege die relevante Referenzebene fest und notiere Z = R + jX bei der Zielfrequenz. Bestätige Z0, in der HF-Technik meist 50 Ω. Γ = (Z − Z0) / (Z + Z0) verbindet die Last mit S11. Das Ziel ist daher ein messbarer Grenzwert und nicht nur ein Schaltbild mit L und C.

  • Zielfrequenz und Bandbreite festlegen
  • Richtige Referenzebene und Z0 verwenden
  • Widerstand und Reaktanz erfassen
  • Grenze für S11, Rückflussdämpfung oder VSWR setzen

Passendes Netzwerk wählen

Ein L-Netzwerk mit zwei reaktiven Elementen ist ein guter schmalbandiger Ausgangspunkt. Tiefpass- und Hochpassvarianten können bei einer Frequenz anpassen, unterscheiden sich aber bei Gleichstrompfad, Oberwellen, Werten und Empfindlichkeit. Für mehr Bandbreite können Pi-, T-, Übertrager- oder Leitungsstrukturen nötig sein.

  • Topologie vor der Optimierung wählen
  • Bias und DC-Sperre beachten
  • Werte nahe der Eigenresonanz vermeiden
  • Endliche Güte und Parasiten einbeziehen